Lebensweisheiten

Das Leben ist voller Überrraschungen, man muss jeden Moment mit Verantwortung genießen,  um inneren Friede zu erlangen.

Vergebung

posted Aug 2, 2015, 4:29 AM by VAK Wien   [ updated Aug 2, 2015, 4:29 AM ]

Vergebung ist wie Balsamico und wirksames Heilmittel in die offene Wunde.

(Marco Prisco /Divaldo Franco in dn Buch: Legado Kardequiano, Editora LEAL)

Aufgabe des intelligenten Menschen

posted Jun 23, 2013, 1:50 AM by VAK Wien   [ updated Jun 23, 2013, 1:51 AM ]

Es ist die Aufgabe des intelligenten Menschen, seine wertvollsten Kräfte in die Wiege zu investieren, um eine ausgewogene und weise Familie zu gestalten.

(Aspekte des Mutes, Divaldo Franco)

Das zukünftige Leben

posted May 12, 2012, 10:46 AM by VAK Wien   [ updated May 12, 2012, 11:23 AM ]

"Mit diesen Worten (Bitte, sieht Johannes XVIII, 33, 36, 37) deutet Jesus sehr klar auf das zukünftige Leben hin.
Bei allen Gelegenheit zeigt er das zukünftige Leben als das Ziel, das die Menschen  haben wird und als etwas,
das die hauptsächliche Sorge der Menschen auf der Erde sein soll.
Alle seine Maximen berufen sich auf dieses große Prinzip. 
Tatsächlich, ohne das zukünftige Leben, hätten  große Teile seiner moralischen Lehre keinen Sinn.
Daher kommt es, dass diejenigen,  die an das zukünftige  Leben  nicht glauben,  in dem Glauben sind,
dass Jesus nur über  das gegenwärtige Leben sprach.
Sie verstehen diese Lehre deswegen nicht oder halten sie für kindisch.
Diese Glaubenslehre kann also als die Achse der Christuslehre angesehen werden, deswegen steht sie vorne,
als eine der ersten in diesem Werk. Sie soll das ziel aller Menschen sein.
Nur sie kann die Regelwidrigkeit des irdische Lebens rechtfertigen und ist in Übereinstimmung mit der Gerechtigkeit Gottes.
 (Das  Evangelium im Licht des Spiritimus, Kapitel II, Nummer 2 )
 
Johannes XVIII, 33, 36, 37: "...Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich di Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme."
 

LIEBE ZU SICH SELBST

posted Oct 9, 2011, 6:54 AM by VAK Wien   [ updated Oct 9, 2011, 6:55 AM ]

Jesus lebte Selbstliebe, in dem Masse wie er sich seinem Nächsten, der Menschheit, hingab.
Die Liebe, die man seinem Nächsten entgegenbringen soll, ist die natürliche Folge der Liebe, die man sich selbst erweist. Ohne deren Präsenz wäre eine völlige Verwirklichung der Liebesfähigkeit sehr schwierig.
Nur wenn der Mensch sich liebt, kann er das edle Gefühl erweitern, es auf jene austeilen, die ihn umgeben, und es auf andere leben Wesen und auf Mutter Natur ausdehnen.
Die Selbstliebe muss durch Meditation und Selbst-Analyse entwickelt werden; denn dem Wesen eigen, benötigt sie Anregungen, um sich entfalten und das Leben bereichern zu können.
Diese Selbstliebe ergibt sich aus der Achtung, die ein jeder sich selbst schenkt, indem er für die in ihm latent ruhenden ethischen Werte arbeitet. Diese verdienen auf eine Weise entfaltet zu werden, dass sie sich in von Ignoranz befreiende Lichter und in  geistigen Frieden verwandeln, um auch andere Leben zu prägen.
Ohne diese Selbstliebe verfügt der Mensch über keine Mittel, um den Nächsten zu Selbstwertfindung und Selbstwachstum zu ermutigen und dabei sich gröbster, aufdringlicher Gefühle, fern würdiger und befreiender Anregungen, zu enthalten.
Die selbstliebe verleiht der Verantwortlichkeit, die man seinem Leben schuldet,  und der Anstrengungen , es stets würdig zu gestalten, eine emotionale Dimension, so dass man seine Erkenntnisse vertieft, die Empfindungen sublimiert und sie immer auf die nächst höheren Ziele ausrichtet.
Auf diese Weise ist es leicht, innere Errungenschaften zu bewahren und sie mittels der Anwendung des Kodex der Brüderlichkeit und es Mitgefühls, der Nächstenliebe und des Verzeihens weiter zu entwickeln.
Die Erkenntnis seiner selbst, von der Selbstliebe inspiriert, wird luzid im Hinblick auf begangene Irrtümer und ermöglicht zu einer Zeit eine Wiedergutmachung, in der der Nächste fähig ist, die Schwierigkeiten zu verstehen, die man auf der Suche nach Glückseligkeit hat.
Indem er den Zweck seines irdischen Daseins verstehet, entdeckt der Mensch die Selbstliebe, arbeitet er ohne Verzweiflung, vertraut er ohne innere Unruhe, dient ohne Demütigung, produziert ohne Knechtischen Zwang und schreitet frei von verwirrenden Spannungen in Richtung seiner wesentlichen Lebensziele voran.
Die Selbstliebe trägt bei zur Aufwertung seiner bereits erreichten Resultate und regt zu neuen Versuchen an mit Blick auf die Verwirklichung eines erfüllten Daseins.
Niemand, der sich anschickt zu lieben, ohne die inneren Beunruhigungen gelöst zu haben, die in ihm Lieblosigkeit erzeugen und sich gegen seine Selbstwertschätzung verschwören, wird das Wunschziel erreichen.
Fehlende selbstliebe hat ihre Ursache stets in Konflikten, die auf eine lieblose Kindheit voller Frustrationen zurückgehen, auf Vorhaben, die nicht wunschgemäß vollzogen wurden und deshalb Minderwertigkeits-Komplexem, innerer Unsicherheit und psychologischen Fluchten Vorschub leisteten.
Sehr oft findet ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, frivole Gründe, um ein Gefühl existentieller Leere zu rechtfertigen, indem er auf den Nächsten überträgt, was er selbst genießen und besitzen möchte.
Es sind physische Details, von denen er meint, dass sie ihm vorenthalten wurden, wie persönliche Befriedigung in seiner Erscheinung oder Konstitution, Schwierigkeiten mit seiner Intelligenz, mit seiner sozialen Stellung, mit seiner Gesundheit, Dinge, die zweifellos nicht erwähnenswert sind, denen auf positive Weise begegnet werden sollte, und die im Gegensteil zu neuen Auseinandersetzungen animieren müssten, zu siegen über Siegen.
Über längere Zeit setzt der Mensch aufgrund der Friedlosigkeit mit sich selbst Gründspan an, indem er sich Misserfolge zuschreibt nie eingetroffen sind, Unglücke, für die er nicht verantwortlich ist, wenn er Vergleiche mit andern Menschen anstellt, die er glücklich und Problemfrei glaubt.
In einer konfliktiven Haltung versucht er, im wilden Kampf des Geldscheffelns sich zu lieben, um beneidet zu werden… Er gibt sich erschöpfender Arbeit hin, flieht unbewusst seine Wirklichkeit oder hält sich in der Erfüllung seiner Aufgabe oder in der Verwirklichung dessen, was er sich vorgenommen, für unersetzlich.
Wenn der Mensch beginnt, sich selbst zu lieben, entdeckt er, dass es kleine Dinge sind, jene scheinbar unwichtigen, die sich als die eigentlich ermutigenden herausstellen.
In einsamen Stunden der Selbst-Analyse und Besinnung, Zeiten stillen Gebetes oder der Erholung bei Musik, ruhigen Spaziergängen, beim Liebkosen von Kindern oder Tieren, Besorgen von Pflanzen, Blumen, etwas Lebendigen fühlt er ringsum den Fluss des Lebens.
Bei andern Gelegenheiten, bei erbaulichen, zweckfreien, seelisch bedachtsamen Gesprächen, erlangt er Klarheit über seine Pflichten und Aufgaben, wird ihm Achtsamkeit abverlangt.
In der Folge wird eine Bewertung dessen notwendig, was von sekundärer Bedeutung ist und dem man übertriebene Wichtigkeit beigemessen hat.
Die Selbstliebe erfüllt eine selbsttherapeutische Aufgabe, eil sie von Konflikten bereit, die sich in Selbstbestrafung, Selbstzensur und Selbstmitleid äußern.
Das Verständnis für die eignen Grenzen und Möglichkeiten gibt Gelegenheit zur Freude über dass schon Erreichte und ermutigt zu dem, was noch erreicht werden kann.
Auf diese Weise kann sich kein Egoismus einnisten, weil der Ehrgeiz fehlt, zu besitzen oder zu beherrschen, hervorzustechen oder zu besiegen oder sonst wie eigene verwirrende Leidenschaften auszuleben.
Jesus lebte Selbstliebe, in dem Masse wie er sich seinem Nächsten, der Menschheit, hingab.
Nie erlaubte er sich, die Aufgabe, die zu erfüllen er in die Welt gekommen war, zu vernachlässigen.
Nie nahm er sich heraus, die Erfüllung einer Pflicht jemand anderem zu überbinden, auch nicht, als er verfolgt, verleumdet, grundlos durch Gegner überwacht wurde.
Nie gab er sich der Traurigkeit oder Depression hin, auch wenn es nie an Motiven und Umständen fehlte, ihm den Mut zu nehmen.
Furchtlos, stets freundlich zu Kranken, zu ermüdenden Begleitern, milde angesichts des moralischen Elends der andere Seele Leidenden, voll Mitleid ob des allgemein Unwissens, Gott vertrauend, selbst auf dem Kalvarienberg.
Er war sich stets der Größe des Auftrags bewusst, mit dem er betraut worden war. Nie war er ängstlich, nie ließ er nach zu lieben, auch wenn selbst lieblos und ungerecht behandelt. Scheinbar besiegt, endete er, indem er alle perversen Zwänge und ihre Folgen besiegte. (Buch- Diamantmine der Liebe/ Divaldo Franco,Geistwesen Joanna de Ângelis)

20 Jahre Blind

posted Aug 30, 2011, 1:52 AM by VAK Wien

Vor vielen Jahren wohnte ein älteres, kinderloses Ehepaar in einem  sehr bescheidenen Holzhaus. Sie führten ein ruhiges und glückliches Leben und sie liebten sich sehr.

Sie waren glücklich bis zu dem  Tag, als die Frau Opfer eines Unfalls wurde.

Die Frau war bei der Hausarbeit, als es in der Küche zu brennen begann. Die Flammen erwischten sie. Ihr Mann wird von ihrem Hilfeschrei geweckt und beeilt sich ihr zu helfen. Er sieht, dass ihr ganzer Körper in Flammen steht. Obwohl seine Arme Feuer fingen, konnte er das Feuer löschen.

Als die Feuerwehr ankommt, war nicht mehr viel vom Haus übrig, Beide wurden sofort in das nächstliegende Krankenhaus gebracht; der Zustand der Beiden war  sehr ernst.

Nach einiger Zeit konnte der Mann, dessen Brandverletzungen nicht so schwer gewesen sind, entlassen werden. Er ging zu seiner Liebsten.

 Seine Frau, die im Bett lag, wollte nicht mehr leben. Sie hatte Verbrennung schwersten Grades am ganzen Körper erlitten und ihr Gesicht war durch das Feuer entstellt worden. . 

 Als Ihr Ehemann ins Krankenzimmer eintrat, fragte sie ihn:

               - Mein liebster, ist mit dir alles in Ordnung?

               - Ja, antwortete er. Leider hat das Feuer meine Augen beschädigt, und ich bin blind. Macht dir aber keine Sorgen, meine Liebe.  Das Bild deiner Schönheit ist für immer in meinem Herzen eingeprägt.  

 Sie wurde traurig, dachte aber: “Wie gütig Gott ist”, Er sah was mit meinem Mann geschehen ist und hat ihn erblinden lassen, damit er mich nicht so entstellt sieht. Ich sehe aus wie ein Ungeheuer. Danke, Herr“

 Die Zeit verging und die Beiden, die sich auf wunderbarerweise erholt hatten,  durften jetzt ein neues Haus beziehen. Sie tat alles für ihren geliebten Ehemann und er dankbar für ihre Liebe, sagte jeden Tag zu seiner Liebesten:“Ich liebe dich so sehr! Du bist so schön! Du bist und wirst immer die Frau meines Lebens sein.“

 So haben sie 20 Jahre gelebt, bis die Frau starb.

 Am Tag der Beerdigung, als sich alle von dieser gütigen Frau verabschiedeten, trat der Ehemann mit Tränen in den Augen, die er hinter einer dunklen Brille verbarg, sich auf einen Stock stützend, vor dem geöffneten Sarg und küsste das Gesicht seiner Liebsten. Er sagte in verbliebten Ton:

               - Du bist so schön, meine Liebe, ich liebe dich sehr“.

 Als ein Freund, der neben ihm stand das hörte, fragte er ihn, ob ein Wunder geschehen ist. Denn es sah so aus, als könnte der alte Mann seine Liebste tatsächlich sehen.

 Mit tränenden Augen sah der alte Mann seinem Freund in die Augen und sagte:   “Ich war nie blind, ich habe nur so getan.  Als ich meine geliebte Frau mit den schweren Verbrennungen und mit entstelltem Gesicht sah, ahnte ich, dass es für sie sehr schwer sein würde, damit leben zu können.

 20 Jahre waren wir waren glücklich und ineinander verliebt. Es waren die glücklichsten 20 Jahren meines Lebens.

 Seine Worte bewegten alle, die sich dort eingefunden hatten.

 

Schlussfolgerung:

 Im Leben müssen wir beweisen, dass wir liebesfähig sind. Manchmal sogar auf bedrückende Art und Weise. Damit wir glücklich sein können, müssen wir zuweilen  „erblinden“. Was zählt, ist,  dass wir es aus wahrer Liebe tun. 

Liebe und ihre Schattierungen

posted Aug 13, 2011, 12:53 AM by VAK Wien

Die Liebe ist ein Schatz, der sich vermehrt, indem er sich verteilt.

Die Liebe weist verschiedene Schattierungen auf, eine Folge unterschiedlicher Facetten desselben Juwels, die das Licht je nach auftreffendem Winkel in besonderen Tönungen reflektieren.

Sie äußert sich mit einer Mischung von Zärtlichkeit und Kameradschaftlichkeit, von Interesse für den Erfolg des Andern und Verständnis für dessen Schwierigkeiten, von Freude über dessen Errungenschaften wie von Mitgefühl über seine Ungeschicktheit, von Großzügigkeit, die sich verschenkt und von hilfreicher Mitarbeit.

Auch wenn nicht angenommen, ist die Liebe nicht betrübt, noch verfällt sie einer psychologischen Reaktion von Selbstmitleid. Sie ergeht sich nicht im Luxus der Empfindlichkeit und Distanzsuche vor dem, der sie nicht annimmt.

Liebe fährt im Gegenteil in ihrer Sendung zu bereichern fort, indem sie sich den gegebenen Umständen, Geschehnissen sowie den Erscheinungen, die sich aus den Beziehungen ergeben, anpasst.

Sie muss sich offenbaren oder sie kann sich schweigend verhalten, je nach dem Umständen, Ereignissen, Vorgängen, die sich aus den Beziehungen ergeben.

Wichtig ist, dass sie sich geduldigen, behütenden Wirkens befleißigt, ohne, wer es auch sei, zur ersticken oder zu verletzen.

Authentisch und glaubwürdig, schwächt sie nie. Indessen gibt es Zeiten, da sie nur ein wenig glimmt. Dann benötig sie mehr vom Brennstoff des Gebetes, der sie stärkt, um das Geschöpf an seinen Schöpfer zu binden, aus dessen Fülle unaussprechliche Ressourcen strömen.

Haben menschliche Beziehungen einmal die Anregung der Liebe erfahren, werden die berüchtigten Feinde der Gesellschaft – Krieg, Unheil, Hunger, Gewalt, Laster -, weil unter geistigen Wesen unnötig, ganz natürlich verschwinden, da Konflikte, nun besänftigt, nicht mehr nach diesen unglücklichen Überlebens- und Erregnungsmechanismen oder dem Drang nach Beherrschung des Nächsten rufen.

Liebe kann alles und besiegt alles. Unter Druck ermüdet sie nicht. Sie dehnt sich im Laufe der Zeit  aus wie der Hauch des Lebens, der sie aufrecht erhält und wie eine sanfte, wohltuende Brise.

Wo Liebe auftaucht, verschwinden die Gespenster des Hasses, der Eifersucht, der Zwietracht, der Verleumdung, der Perversität, des Verrates, des Stolzes und überlassen den Raum der Brüderlichkeit, dem grenzenlosen Vertrauen, der Einheit, der Anregung, der Güte, der Treue, der Einfachheit es Herzens.

Die Liebe ist ein Schatz, der sich umso mehr vervielfältigt, je mehr er sich verteilt. Sie verschwindet nie, weil ihre Stärke in ihrer Konstitution göttlicher Herkunft gründet.

Liebe hat es nicht nötig zu begünstigen, zu schwächen. Sie bedient sich nicht der Kriecherei, um Schwachen den Aufstieg auf höhere Stufen zu ermöglichen, noch lässt sie sich von Perversen und Schlauen ausbeuten.

Sie ist Nahrung des Geistes und strahlt einen universellen Magnetismus aus.

Wer wünscht, geliebt zu werden, ohne selbst zu lieben, verstanden zu werden, ohne selbst Verständnis aufzubringen, erreicht das Ziel der spirituellen Entwicklung nicht. Wer so handelt, verharrt in einer psychologischen Kindhaftigkeit, die empfangen will, ohne zu geben, Nutzen ziehen möchte, ohne welchen anzubieten.

Die liebe erfreut sich der Gegenseitigkeit, macht sie jedoch nicht zur Bedingung, weil ihr ausschließliches Ziel ist, den, der sie pflegt, glücklich zu machen und den, dem sie gilt, zu bereichern.

Aus diesem Grunde ist sie reich an Werten, vermehrt sich unaufhörlich und bietet Unterstützung, Erfüllung und Frieden jedem an, der sie schenkt und jedem, der sie empfängt, auch wenn dieser, weil gleichgültig oder unbeständig, ihrer nicht gewahr wird.

Da sie eine göttliche Essenz ist, kann man nie zu oft wiederholen: Liebe ist ein Ausfluss des Lebens, die Seele Gottes.

 

(aus den Buch: Diamantmine der Liebe, Divaldo Franco/Joanna De Ângelis-Geistwesen)

Botschaft von Dr. Bezerra (Geistwesen)

posted Aug 3, 2011, 1:26 PM by VAK Wien

    Jesus ruft uns, unseren Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.

Es nicht zufällig, dass der Ruf des himmlischen Hirten uns zur letzten Stunde erreicht.

Wir sind nicht auf der Welt, weil wir von unseren Vergehen und Verfehlungen der Vergangenheit geprägt sind,  sondern weil wir die Diener des Herrn sind, und uns im Prozess der Vervollkommnung befinden, damit wir Ihm besser Dienen können.

Weder die Selbstgefälligkeit der Angeber noch die Geringschätzung der Angepassten.

Zu dienen, meine Kinder, mit den Werkzeuge, die uns verfügbar sind, das ist unsere Pflicht.

Es ist erkennbar, dass die Arbeit zunimmt, aber räumlich gesehen erhöht sich die Anzahl der Arbeiter nicht wie erhofft. Deshalb nicht, weil wir uns noch zu stark an alten und schädlichen Angewohnheiten fest klammern. Diese haben uns in der Zeit unserer anthropologischen Evolution geholfen unsere Instinkte in erbaulichen Gefühlen zu verwandeln.

Der sicherste Weg die Belehrungen des Jesus Evangelium in uns zu bewahren ist, uns in Gedanken mit unserem Geistigen Führer zu verbinden.

Verlassen wir die selbstgerechte Angepasstheit und werden wir aktiv. Lassen wir verstörte Reaktionen hinter uns und entscheiden wir uns für erbauliche Handlungen.

Oft sagen wir, wir bräuchten Jesus, denn ohne seine Barmherzigkeit kämen wir uns wie Schiffsbrüchige auf der Evolutionsreise vor. Bedenken wir jedoch, dass Jesus uns braucht, zumal wir durch das Gebet mit Ihm sprechen und Er uns durch die Eingebung antwortet.

Jesus wirkt durch unsere Gefühle, durch unsere Hände. Seien unsere helfenden Hände gesegnet und können mehr verrichten als murmelndes und wirkungsloses Gebet.  

Unser Verhalten in der heutigen Welt soll von Barmherzigkeit gekennzeichnet sein.

Was berühren uns all die laut werdenden deprimierenden Bemerkungen über uns schon, solange wir die Welt wertschätzen und ihre Regeln und Paradigmen  achten? Kümmern wir uns nicht, um das, was in der Welt über uns gedacht und gesprochen wird.

Als Jesus bei Lazarus war, nutze er die Gelegenheit um eine bemerkenswerte Lektion zu erteilten: Denn Maria hörte Ihm zu, während dessen Martha anderweitig sich abmühte. Er sagte, dass es nicht notwendig sei, eine kontemplative, egoistische Haltung einzunehmen, sondern, weist auf die Notwendigkeit des Lernens hin, denn dadurch sind wir fähig, zu dienen.

Das Verhalten Martas ist rastlos und zeigt ihre Sorge um das Äußerliche. Hingegen ist Maria lernbegierig, weil sie die Einsicht gewonnen hatte, dass wenn Mut und Liebe beim Dienen eingesetzt werden, diese erhabenen Schätze der Seele, es besser gelingt.

Das Dienen ist unser Betätigungsfeld, um die Erleuchtung zu erlangen.

Wir, eure Wegbegleiter aus der spirituellen Welt verfolgen all die Tränen, die von denen vergossen werden, die uns um Hilfe bitten. In unserer Bedeutungslosigkeit nehmen wir eure Bitten entgegen und reichen sie unserem unvergleichlichen Meister weiter, so dass Er unsere Bedürfnisse dem Vater vorbringen kann. Segnen wir jedoch unser Schmerz ohne Hang zum Selbstquälerischen; bedanken wir uns für den Schmerz, der uns für die Wahrheit aufrüttelt und der unsere Illusionen wegnimmt; der uns vor den ernsten Folgen unseres Fehlverhaltens bewahrt, noch bevor sie sich bemerkbar machen.  

Deshalb sind wir aufgerufen uns am Aufbau der neuen Gesellschaft zu beteiligen, in der das Gute dereinst, obwohl es heute schon gegenwärtig ist, über allen und jeglichen Schicksalsschlägen stehen wird.

Kinder meiner Seele, haltet den Mut aufrecht. Sträubt euch nicht gegen den Stachel, und erlaubt euch nicht davonzulaufen oder auf dem Weg zur schwer zu erringenden Läuterung, stehen zu bleiben.

Jesus wartet auf uns, vorwärts!

Wir bitten Ihn, unser unvergleichlicher Freund, unsere Herzen mit Seinen sanften und friedlichen Schwingungen auszufüllen.

Euerer stets demütigen und väterlichen Diener,  

Bezerra

 

(Psychophonische  Durchgabe an das Medium Divaldo Pereira Franco anlässlich des Abschlusses

der öffentlichen Konferenz, die im Spiritischen Verein André Luiz, in Rio de Janeiro,

am Abend des 14. Juli 2011 stattgefunden hat.)

Liebe

posted Jul 14, 2011, 11:02 AM by VAK Wien   [ updated Jul 15, 2011, 1:19 AM ]

Die Grösse des väterlichen Schöpfers ewerweist sich am besten in der Liebe; denn Liebe ist Licht.

Wo sie aufscheint weckt sie Freude.

Unter ihrem Einfluss erneuern sich unsere Seelenlandschaften mit Farben der Hoffnung und Schönheit.

Sie ist der belebende Atem, ohne den das Leben erlischt und Unordnung und Dunkelheit um sich greifen.
Sie ist überall.
Und selbst wo man ihrer nicht gewahr, runht sie keimhaft, um unter dem Einfluss höhrer Impulse rasch zu wachsen und in höchster Glückseligkeit zu erblühen.

Sowie Dunkelheit die Absenz von Licht ist, ist Hass nichts als die Reaktion auf animalische Liebe ohne Verstand...

Ausgewogen unter dem Einfluss des Gravitationsgesetzes ziehen die Sterne ihre stetig kreisenden Bahnen...
In ihnen zeigt sich die Liebe Gottes auf grossartige Weise...
Ebenso ziehen Seelen, die sich suchen ihre Bahnen. In ihrer Liebe sind sie wie Sterne, die die Kreisbahnen gegenseitiger Zuneigung und Empfindung in Gang halten.

In der allumfassenden Liebe offenbart sich die Vollkommenheit unseres erhabenen Vaters. Er erwartet unser aller Auferstehung zur Herrlichkeit.

( Divaldo Franco/Eros, Geistwesen)

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